Menstruationsbeschwerden

Vor oder auch während ihrer Periode leiden viele Frauen unter Menstruationsbeschwerden. Diese können sich in ihrer Art von Frau zu Frau unterscheiden. So kann es neben den meist verbreiteten Regelschmerzen aber auch zu allgemeinem Unwohlsein, Energiemangel, gespannten Brüsten, Kopfschmerzen oder auch Übelkeit kommen. Besonders häufig sind Menstruationsbeschwerden bei jungen Frauen. Die Tendenz zeigt, dass die Beschwerden zum Alter hin eher abnehmen.

Regelschmerzen
Von den Regelschmerzen, auch Dysmenorrhö genannt, sind rund dreiviertel aller Frauen betroffen. Sie können vor dem Einsetzen oder auch während der Periode im Unterleib auftreten und über mehrere Tage hinweg anhalten. Der Schmerz entsteht im Unterbauch, kann aber auch in die Beine oder den Rücken ausstrahlen. So empfinden die Betroffenen meist ein generelles krampfhaftes und schmerzendes Unwohlsein im gesamten Unterleib. Der Schmerz kann sowohl stetig, über eine längere Zeitspanne, als auch sehr unregelmässig auftreten.

Doch wieso entsteht der Schmerz überhaupt?
Der Schmerz wird durch ein krampfhaftes Zusammenziehen der Gebärmutter ausgelöst, um die Gebärmutterschleimhaut abzustossen. In jedem weiblichen Monatszyklus ist das Bilden und abschliessende Abstossen der Gebärmutterschleimhaut ein ganz normaler Vorgang. Kommt es zu einer Befruchtung, kann sich die befruchtete Zelle in ihr einnisten. Wird die Eizelle jedoch nicht befruchtet, leitet der Körper durch mehrere hormonelle Veränderungen die Abstossung dieser Schleimhaut ein. Vor allem die Prostaglandine, körpereigene Schmerzbotenstoffe, sind die Hauptverantwortlichen für das Zusammenziehen(Kontrahieren) des Gebärmuttermuskels. Die Gebärmutter wird schwächer durchblutet, der Schmerz wird ausgelöst.
Zu diesem Zeitpunkt entsteht die Monatsblutung, das Ende des monatlichen Zyklus ist erreicht.

Linderung der Periodenschmerzen

  • Wärme – der Gebärmuttermuskel kann sich entspannen (bspw. eine warme Bettflasche oder ein warmes Bad)
  • Entspannung – wird auf den ganze Körper übertragen (bspw. ein sanftes Massieren des Bauches)
  • Sport – Durchblutung des Unterleibs wird angeregt, Verkrampfung löst sich (bspw. Radfahren, Nordic Walking)
  • Verschieden Schmerzmittel aus der Apotheke – Produktion der Prostaglandine wird gehemmt (bspw. Ibuprofen)

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